Enak Ferlemann auf dem Bezirkstag der JU Elbe-Weser

Enak Ferlemann zu Gast bei der JU Elbe-Weser
Enak Ferlemann zu Gast bei der JU Elbe-Weser

 

Am 24.08.2013 besuchte Enak Ferlemann den Bezirkstag der Jungen Union Elbe Weser, der dieses Jahr in Cuxhaven stattfand. Der 1400 Mitglieder zählende Bezirksverband verabschiedete ein Thesenpapier zur Stärkung der Wirtschaft im Elbe Weser Raum. Schwerpunktthemen waren ein klares Bekenntnis zu Offshore-Industrie und die Stärkung des Mittelstandes. 

 

"Die Region Elbe-Weser gilt als das bedeutendste Zentrum der Offshore- Windindustrie in Europa, da die Kommunen mit hohen Investitionen eine branchenspezifische Infrastruktur geschaffen haben. Wir sind daher den logistischen Herausforderungen dieser Großprojekte gewachsen und bieten mit speziell ausgebauten Häfen, Gewerbegebieten in optimaler Lage, exzellenten Forschungseinrichtungen und ein überzeugendes fachliches Know-How beste Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Windenergiegewinnung. Allein am Standort Cuxhaven wurden in den letzten Jahren über 80 Millionen Euro in den Aus- und Aufbau der Offshoreindustrie investiert. Die JU Bezirksverband Elbe-Weser fordert dieses Potential der Zukunft unserer Region intensiv zu nutzen und somit zu einer Unabhängigkeit Deutschlands in der Energieversorgung beizutragen. 

 

Nicht nur energie- sondern auch wirtschaftspolitische Gründe sprechen für Offshore. Diese zukunftsträchtige Technologie kann einerseits weltweit exportiert werden und andererseits mehrere tausende Arbeitsplätze in Deutschland entstehen lassen, da auch Unternehmen aus nahestehenden Branchen, wie dem Stahlbau, der Elektrotechnik, der Kunststofffertigung oder der maritimen Industrie sich auf die Offshorebranche eingestellt haben. Um diese Arbeitsplätze zu halten und auszubauen ist qualifiziertes Personal einen Schlüsselfaktor für den Standort. Aus Sicht der JU Bezirksverband Elbe-Weser ist es daher unabdingbar, ein breit gefächertes Angebot an Aus- und Weiterbildungen bereitzustellen. 


Durch das dichte Netzwerk aus Herstellern und Dienstleistern entstehen zudem Synergieeffekte. Sowohl Zulieferer als auch Dienstleister schätzen das gute Angebot an Gewerbeflächen mit ausgezeichneter Verkehrsanbindung. Um dies auch in Zukunft gewährleisten zu können, fordert die JU Bezirksverband Elbe-Weser die Verkehrsanbindung ins Hinterland weiter zu verbessern, die Region an die großen Wirtschaftszentren anzuschließen und daher die A 20-Küstenautobahn auszubauen. Diese notwendigen wirtschafts- und vekehrspolitischen Weichenstellungen dürfen nicht von der rot-grünen Landesregierung aufgeschoben und blockiert oder verzögert werden. Dies schadet unserer Region und bringt sie um ihr großes  Potential. 

Die Meereswindparks gehören zu den größten Herausforderungen der Energiewende. Doch sind sie die große Hoffnung für unsere Region und gut für die deutsche Industrie, weil man in diesem Feld einen Vorsprung hat und ihn bei richtigem Handeln auch behalten kann." So Carolin Rehberg von der JU Cuxhaven.