Ein klares Ja zur A20 - Wirtschaftsgespräch CDU Drochtersen

Foto oben von links: Kai Seefried MdL, Ingbert Liebing MdB, Kurt Jahncke Unternehmensgeschäftsführer und PSts Enak Ferlemann
Foto oben von links: Kai Seefried MdL, Ingbert Liebing MdB, Kurt Jahncke Unternehmensgeschäftsführer und PSts Enak Ferlemann

Das „Wirtschaftsgespräch“ der CDU in Drochtersen, an dem zahlreiche Unternehmer und Führungskräfte teilnahmen, hatte eine deutliche Botschaft. Die CDU und auch die Unternehmerschaft der Region warten auf die A20 und die feste Elbquerung zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein. „Wo solle ein Wirtschaftsgespräch besser stattfinden können als direkt in einem Unternehmen“, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende und MdL Kai Seefried in der Begrüßung und freute sich, dass die Veranstaltung im Unternehmen Paradies Früchte Jahncke in Assel durchgeführt werden konnte.

Unternehmensgeschäftsführer Kurt Jahncke unterstrich die Bedeutung der A20 am Beispiel seines Unternehmens, das bereits seit 1883 ansässig und heute ein weltweit agierendes und auch führendes Unternehmen für Fruchtgranulate und Pasten für die Lebensmittelindustrie ist. „Grundsätzlich liegen wir hier an einem sehr guten Standort mit der Nähe zu den großen Hafenstandorten und damit zur entsprechenden weltweiten Logistik. Wir sind nur bisher nicht angebunden“.

Aus Schleswig-Holstein war der Landesvorsitzende der CDU Schleswig-Holstein und Spitzenkandidat zur nächsten Landtagswahl am 7. Mai 2017 der Bundestagsabgeordnete Ingbert Liebing angereist. Liebing hielt sich mit Kritik an der derzeitigen Rot-Grünen Landesregierung in Schleswig-Holstein nicht zurück. „Die derzeitige Landesregierung hat im Koalitionsvertrag vereinbart, dass in dieser Wahlperiode kein Meter der A20 gebaut werde. Dieser Zustand muss dringend geändert werden. Die A20 muss zur Chefsache in der Staatskanzlei werden“, so Liebing.

Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann wiederholte seine Forderung, dass die A20 mit dem Elbtunnel im Jahr 2025 befahrbar sein soll. „Wir müssen klare Ziele vorgeben“, so Ferlemann. Der Staatssekretär berichtete, dass die Planungen für die A20 und A26 unter Hochdruck durch das Bundesverkehrsministerium begleitet werden. Hier ist es ein Meilenstein, dass die A20 jetzt auf allen Teilabschnitten im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes ist. Die Finanzierung seitens des Bundes ist gewährleistet. Jetzt ist es an den Ländern die Planungen schnell und ordentlich abzuarbeiten.