Durchbruch für den Norden: Der Elbtunnel kommt!

Gute Neuigkeiten für den Ausbau der Küstenautobahn A 20: Das Baurecht für den Elbtunnel in Niedersachsen ist da! Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute die Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr für den Neubau des Bundesautobahn A 20 im Abschnitt Drochtersen bis Landesgrenze Niedersachsen - Schleswig-Holstein abgewiesen. Für die Planfeststellung wurde der Streckenabschnitt an der Landesgrenze in der Mitte der Elbe in zwei selbstständige Verfahren unterteilt. Die gegen den niedersächsischen Abschnitt gerichteten Klagen des BUND Niedersachsen sowie der Betreiber eines Windparks hatten keinen Erfolg.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte bereits am 28. April 2016 die Klagen gegen die Planungen für die Elbquerung der A 20 im schleswig-holsteinischen Teil überwiegend zurückgewiesen. 

Enak Ferlemann zeigte sich hocherfreut: "Dieses Urteil bedeutet den Durchbruch für den Norden: Der Elbtunnel kommt! Die Schaffung einer festen Elbquerung für die A 20 ist sowohl für Niedersachsen als auch für Schleswig-Holstein und den ganzen Norden eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte. Das Vorhaben hat weitreichende positive Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region und wird zu einer deutlichen Entlastung der angespannten verkehrlichen Situation in Hamburg führen."

Der Elbtunnel im Zuge der A 20 wird als sogenanntes ÖPP-Model (Öffentlich-Private-Partnerschaft) umgesetzt. 

Mit der Ausschreibung für den Bau soll noch im Jahr 2017 begonnen werden.