Ferlemann lädt ein zur 1. Cuxhavener Breitbandkonferenz

Cuxhaven. Auf Einladung des örtlichen Bundestagsabgeordneten Enak Ferlemann fand diese Woche die erste Cuxhavener Breitbandkonferenz statt. Ziel dieses Fachgespräches war unter anderem die Vorstellung der bestehenden Förderprogramme für den Breitband- und Mobilfunkausbau. Hierfür konnten Dr. Tobias Miethaner, Abteilungsleiter für „Digitale Gesellschaft“ im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Tim Brauckmüller, Geschäftsführer von atene kom GmbH, als Referenten gewonnen werden. Ferlemann freute sich, dass seiner Einladung hochrangige Vertreter der Deutschen Telekom, Vodafone, Telefónica und der EWE gefolgt waren, und auch alle Kommunen aus dem Landkreis vertreten waren.

 

„Ziel muss es sein, eine flächendeckende Versorgung der Region mit dem Mobilfunk und Breitband zu ermöglichen. Hierbei müssen Politik, Verwaltung und Provider entsprechend zusammenarbeiten. Es kann nicht sein, dass wir im 21. Jahrhundert noch immer Funklöcher haben und Telefonate während der Auto- oder Zugfahrt abbrechen“, so Ferlemann in seinem Eingangsstatement. Für die Region Cuxhaven sicherten die Provider zu, durch den bereits geplanten Ausbau bis 2019 eine zuverlässige und flächendeckende Versorgung gewährleisten zu können.

Bei der Vorstellung der Fördermöglichkeiten regte Herr Dr. Miethaner an, dass die Kommunen unter anderem die Förderfähigkeit für den Breitbandausbau der Gewerbegebiete erneut überprüfen lassen sollten, da sich in dieser Förderperiode die Bezugsgrößen in den Richtlinien geändert hätten. Hierdurch könnten Gewerbegebiete künftig noch leichter einen schnellen Internetanschluss erhalten. Während des Gespräches mit allen Beteiligten hat sich neben der Versorgung von Wohn- und Gewerbegebieten insbesondere auch die Versorgung der Schulen als noch nicht ausreichend dargestellt. Hier kündigte Ferlemann an, sich für ein umfassendes Schulprogramm im Kreistag stark zu machen, damit die zur Verfügung stehenden Fördermittel insbesondere den Schülerinnen und Schülern zugutekommen.

 

 

Abschließend wurde das Thema Mobilfunk der 5. Generation von Enak Ferlemann angesprochen. Hiermit wird die Übertragung von Daten in Echtzeit ermöglicht, welche unter anderem für den Agrarsektor und das autonome Fahren von besonderer Bedeutung ist. Unter Beteiligung aller Anwesenden wurde deutlich, dass sich die A27 als Pilotprojekt hervorragend eignet, da eine entsprechende Glasfaserinfrastruktur bereits in der Nähe der Autobahn vorhanden ist. Hierzu soll ein sogenannter Orientierungsantrag vom Kreis Cuxhaven geschrieben werden, damit unsere Region bei einer solchen Innovation ganz vorne mit dabei sein kann.