Elektrifizierung Cuxhaven – Stade kommt!

Berlin. Der Beauftragte der Bundesregierung für den Schienenverkehr, der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann MdB hat heute zahlreiche zusätzliche Schienenprojekte vorgestellt, die in den kommenden Jahren vordringlich geplant und umgesetzt werden sollen.

Es handelt sich um Projekte, die im Bundesverkehrswegeplan 2030 bislang in die Kategorie „Potenzieller Bedarf“ eingestuft waren.

 

„Für die Region besonders wichtig ist die Aufstufung der Elektrifizierung der Strecke Cuxhaven-Stade in den Vordringlichen Bedarf. Die Finanzierung dieses überaus wichtigen Projekts für unsere Region und die vielen Pendlerinnen und Pendler ist damit seit heute gesichert. So konnten wir nur knapp 4 Wochen nach der Vorstellung des Deutschlandtakts in dem diese Strecke bereits enthalten war nun auch die Voraussetzung sicherstellen.“

 Ferlemann: „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist die Elektrififizierung der Strecke aufzunehmen. Das ist für den Güterverkehr aber auch für den Personenverkehr eine großartige Botschaft für die Zukunft. Unsere Region kommt auch auf der Schiene voran.“

 

Insgesamt 44 dieser Projekte wurden in den vergangenen Monaten gutachterlich unter die Lupe genommen und auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht – auch vor dem Hintergrund des vor Kurzem von Minister Scheuer vorgestellten Deutschlandtakts, einem optimalen Fahrplan mit dem die Menschen öfter, schneller überall an ihr Ziel kommen sollen. Zu dessen Umsetzung braucht Deutschland ein hochleistungsfähiges Schienennetz für den Personen- und den Güterverkehr.

 

 

Ergebnis der Bewertungen: 29 Schienenprojekte steigen in den „Vordringlichen Bedarf“ (die höchste Dringlichkeitsstufe) des Bundesverkehrswegeplans  auf. Es handelt sich um 22 Neu- und Ausbauvorhaben, 6 Ausbauvorhaben von Eisenbahnknoten, sowie Maßnahmen für den Einsatz von 740-Meter langen Güterzügen. Die Projekte erhalten damit eine ganz konkrete Umsetzungsperspektive und können nun geplant werden.