A20 und A30 erhalten Gesehenvermerk - Weitere Investitionen in die niedersächsische Infrastruktur

Berlin. Wie der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Enak Ferlemann MdB, heute bekannt gab, hat das BMVI den sogenannten „Gesehenvermerk“ auf die Planungen des rund 9 km langen Abschnitt 4a der Bundesautobahn A 20 im Bereich östlich der Weserquerung bis nördlich von Stotel (A 27) sowie des rund 16 km langen 3. Abschnitt der Bundesautobahn A 39 im Bereich zwischen Bad Bevensen und Uelzen erteilt.

 

Mit dem dadurch verbundenen Einverständnis des Bundes mit den Planungen des Landes Niedersachsen sind die Voraussetzungen zur Einleitung der Planfeststellungsverfahren und damit der Schaffung des Baurechts gegeben. Das Investitionsvolumen für beide Abschnitte beträgt rd. 450 Mio. €.

 

Wenngleich sich die Planungsarbeiten für die A 20 als Küstenautobahn sowie die A 39 als Nord-Süd-Achse in Niedersachsen als äußerst umfänglich und komplex darstellen, werden die Lücken innerhalb der beiden Gesamtprojekte immer kleiner.

 

Die A 20 von Westerstede bis zur Landesgrenze nach Schleswig-Holstein und darüber hinaus ist im Bereich Niedersachsens in acht Abschnitte aufgeteilt, von denen nunmehr sechs Abschnitte vom Bund genehmigt wurden.  

 

Die A 39, Lüneburg – Wolfsburg ist als Gesamtprojekt in insgesamt sieben Abschnitte aufgeteilt, wobei mit dem jetzt erteilten Gesehenvermerk ebenfalls insgesamt sechs Abschnitte vom Bund genehmigt wurden. 

 

Ferlemann: „Die Neubaumaßnahmen der A 20 als Küstenautobahn sowie der A 39 als Nord-Süd-Achse zwischen Lüneburg und Wolfsburg sind die herausragenden Autobahnprojekte in Niedersachsen. Die Küstenautobahn lässt die Nord- und Ostseeanrainer im Unterelbegebiet näher zusammenrücken und wird dazu beitragen, die heimische Wirtschaft zu fördern und Arbeitsplätze zu schaffen. Die A 39 stellt als wichtige Nord-Süd-Verbindung den verkehrlich notwendigen Lückenschluss im norddeutschen Fernstraßennetz dar. Sie wird entscheidend dazu beitragen, Raumerschließungen sowie Anbindungen des Hinterlandes im Osten von Niedersachsen zu den norddeutschen Seehäfen in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu fördern und wie die A 20 vorhandene Erreichbarkeitsdefizite abzubauen.“