6,3 Millionen Euro für die Sanierung der Netzhalle Cuxhaven

Berlin.  „Ich freue mich außerordentlich, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages für ein tolles Projekt in Cuxhaven Mittel zur Verfügung stellt“, so Enak Ferlemann (CDU), MdB und Parlamentarischer Staatssekretär im  Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. „Bis ins Jahr 2024 fließen insgesamt 6,343 Millionen Euro in die Sanierung der historischen Netzhalle Cuxhaven im Alten Fischereihafen.  Damit sind 50 Prozent der geplanten Sanierungskosten durch Bundesmittel abgedeckt. Mein Landtagskollege Thiemo Röhler (CDU) und ich freuen uns sehr, dass dieses Kulturdenkmal erhalten bleibt und zukünftig als Kulturstätte und multifunktionaler Veranstaltungsraum genutzt werden kann.“ 

Die angekündigten Fördermittel stammen aus dem Bundeshaushalt 2020 – Einzelplan 04 Bundeskanzleramt, Bereich Bundesbeauftragte für Kultur und Medien. Die Auszahlung erfolgt in mehreren Schritten: Sofortauszahlung von 500 000 Euro in 2020, Verpflichtungsermächtigungen bis 2024 in Höhe von 5,843 Millionen Euro.  

 

Die denkmalgeschützte Netzhalle im Alten Fischereihafen, die 1920 von der Cuxhavener Hochseefischerei AG erbaut wurde, ist in Deutschland bzw. dem gesamten nordwestlichen Teil Europas einzigartig. Im Rahmen der Revitalisierung des Alten Fischereihafens soll die Netzhalle, die zur Zeit ungenutzt ist,  denkmalgerecht saniert werden, um als lebendiges Kulturdenkmal an die glorreiche Zeit Cuxhavens als Europas wichtigsten und modernsten Fischereihafen zu erinnern. Federführend wird die AFH Alter Fischereihafen Cuxhaven GmbH die Sanierung übernehmen. Geplanter Sanierungsbeginn ist im kommenden Jahr.