Ferlemann lädt Landwirte zum Gespräch ein

Cadenberge. Anlässlich der Großdemonstration von rund 40.000 Landwirtinnen und Landwirten in Berlin sowie den regionalen Stern-Fahrten, lud der Bundestagsabgeordnete und CDU Kreisvorsitzende Enak Ferlemann Vertreter des Landvolkes Wesermünde und Land Hadeln sowie der Vereinigung „Land schafft Verbindung“ zum Gespräch mit dem CDU Kreisvorstand ein.

 

Knapp 60 Landwirte und Landwirtinnen machten sich mit Ihren Schleppern auf den Weg, um die Wichtigkeit der Thematik zu unterstreichen. Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Thiemo Röhler und Lasse Weritz stellte sich Enak Ferlemann den Fragen der Betroffenen.

 

Höchste Standards bei den heimischen Produkten

 

„Wir haben absolutes Verständnis für die Demonstrationen der Landwirte. Sie haben das Recht, auf ihre schwierige Situation aufmerksam zu machen. Auf dem Land wird jeden Tag Verantwortung für die Ernährungs- und Forstwirtschaft unter Einhaltung der europaweit strengsten Umwelt- und Tierschutzstandards übernommen. Wenn wir weiterhin gesunde, sichere und bezahlbare Lebensmittel aus Deutschland erhalten wollen, müssen wir jetzt die richtigen Weichen stellen“, so Ferlemann eingangs zur Situation.

Zukunft der heimischen Landwirtschaft sichern

 

Der Kreisvorstand der CDU stellt sich mit aller Deutlichkeit hinter die Forderungen der Landwirtschaft. Bereits beim Bundesparteitag der CDU Deutschlands Ende November beschlossen die Delegierten einen 8-seitigen Antrag zur Zukunft der Landwirtschaft. Der Antrag enthält Lösungsansätze zur Wettbewerbsfähigkeit, der Digitalisierung, einem Vertrauensschutz bei der Gestaltung von Natur- und Artenschutz, einer Lebensmittelkennzeichnung, der Risikoabsicherung sowie der gesellschaftlichen Wertschätzung der Landwirtschaft.

 

Zum Abschluss fasste Ferlemann die Erkenntnisse aus dem Gespräch zusammen: „In der Union arbeiten wir sachlich und inhaltlich. Nur so können wir Probleme in der heutigen Zeit auch nachhaltig lösen. Unser Ziel ist eine Planungs- und Rechtssicherheit für die Landwirtschaft zu schaffen, damit auch noch nachfolgende Generationen einen wirtschaftlichen Anreiz beim Fortführen des familiären Betriebes haben. Unsere heimische Landwirtschaft ist gesellschaftlich, ökologisch und ökonomisch von elementarer Bedeutung. "